Posts by: Tabea Behnisch

VORMERKEN: 30.10. – 1.11.2020 | KKM-Herbstseminar

Vom 30.10. bis 1.11.2020 findet unser Herbstseminar zum Thema „Mosambik in den Stürmen der Klimakrise – Unsere Verantwortung für globale (Klima-)Gerechtigkeit“ in Dortmund (!!!!) statt.

Wir freuen uns sehr über die Teilnahme von Daniel Ribeiro von der Umweltorganisation Justiça Ambiental (JA!) und hoffen, dass das Seminar stattfinden kann. Tragt Euch das Datum gerne schon mal in Eure Kalender ein 🙂

Hier findet ihr das Programm.

 

Mosambik Rundbrief 100!!!

Der neue Mosambik Rundbrief ist erschienen. Dieses Mal ein ganz besonderes Heft, denn es ist die 100. Ausgabe!

Mit dem Schwerpunkt „Von Mosambik Lernen“ möchten wir einen positiven Blick auf Mosambik werfen. Zusammen gekommen sind ideenreiche, bereichernde und lebendige Geschichten aus und zu Mosambik.

Das Inhaltsverzeichnis und weitere Infos gibt es hier.

Der Rundbrief kann für 6€ plus Versand bei uns bestellt werden.

Neue Studie zu Erdgas

Justica Ambiental (JA!), Friends of the Earth France uns Friends of the Earth International lancierten am 16.Juni 2020 den Bericht Gas in Mozambique: A Windfall for the Industry, a Curse for the Country.

Der Bericht veranschaulicht inwieweit die französische Regierung, die Banken und die Unternehmen Teil der Korruptionsskandals und der Verletzung der Menschenrechte im Norden Mosambik sind.

Der Bericht ist einzusehen unter: https://ja4change.org/

EU-Afrika-Blog

Seit Januar 2020 ist der neue EU-Afrika-Blog vom SÜDWIND-Institut für Ökumene und Ökonomie online.

Ziel des EU-Afrika-Blogs ist es, die EU-Politik gegenüber Afrika konstruktiv-kritisch zu begleiten, gängige Stereotype aufzuweichen und das Wissen über Afrika und seine 54 Länder zu erweitern. Ausführliche Hintergrundartikel, ein Glossar, das eine Hilfe im Fachsprech-Dschungel bietet, sowie Blogbeiträge diskutieren zentrale Themen der EU-Afrika-Beziehungen. SÜDWIND möchte mit dem Online-Angebot zu einem differenzierteren Afrika-Bild und zu einer stärkeren Berücksichtigung der Interessen der afrikanischen Partner*innen durch die EU-Politik beitragen.

Zum 1. Juli 2020 beginnt die deutsche EU-Ratspräsidentschaft, in deren Zeit auch die Verhandlungen für ein Nachfolge-Abkommen des auslaufenden Cotonou-Abkommens fallen. Der EU-Afrika-Blog ist ein informativer, kritischer und notwendiger Begleiter der Präsidentschaft und darüber hinaus.

https://www.eu-afrika-blog.de/

Audiofeature „Warum Adriano?“

Das Audiofeature „Warum Adriano?“ ist eine Produktion des Multikulturellen Zentrums Dessau e.V. anlässlich des 20. Jahrestages der Ermordung Alberto Adrianos zum Tag der Erinnerung an die Opfer rechter Gewalt (11.6.).

Das Feature vermittelt Einblicke in die Situation, der Arbeits- und Lebensrealität von Vertragsarbeiter*innen in der DDR, insbesondere aus Mosambik. Dabei geht es auch um Rassismuserfahrungen vor der Wende und die Geschichte rechter Gewalt und des gesellschaftlichen Umgangs mit rechter Gewalt nach der Wende.

Mehr Infos und das Feature unter: www.warumadriano.de

Newsletter Cabo Delgado

Seit dem 19. Mai gibt es den wöchentlich erscheinenden Bericht „Cabo Ligado“ zur aktuellen Situation in Cabo Delgado.

Der Newsletter wird herausgegeben von Zitarmar und MediaFax (Maputo) mit Unterstützung von der „International Crisis Group“ und USAID.

Bestellt werden kann der kostenlose Newsletter hier: https://acleddata.com/subscribe/

Bei Joe Hanlon sind die ersten drei Berichte einzusehen: http://bit.ly/CaboLigado
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Beira – 1 Jahr nach Idai

Vor ungefähr einem Jahr brachen die beiden verheerenden Zyklone IDAI und Kenneth über Mosambik herein.

Auf unserem Blog stellten wir Initiativen von den Menschen in Mosambik zum Wiederaufbau vor. U.a. ihnen auch das Kooperationsprojekt der Handelsschule in Beira und dem Goethe-Zentrum CCMA in Maputo.

Alex Dunduro, ein Lehrer an der Schule berichtet über die Situation heute: Beira_1 Jahr nach Idai

Schulungen zu COVID-19

Das „Africa Centres for Disease Control and Prevention (Africa CDC)“ ist eine von der Afrikanischen Union gegründete Institution, die Initiativen im öffentlichen Gesundheitssektor unterstützt. Konkret fördert sie die Kapazitäten der Instiutionen im Gesundheitsbereich schnell und effektiv drohende Krankheiten zu identifizieren, diesen vorzubeugen und unter Kontrolle zu bringen. Dazu führen sie u.a. kostenlose Kurse durch, wie jetzt auch zu COVID-19.

Website:

https://africacdc.org/

Onlinekurse:

https://openwho.org/

Ausnahmezustand

Aufgrund der COVID-19 Krise beschloss das mosambikanische Parlament für die Zeit vom 1. bis 30. April den „Ausnahmezustand“ – dieser kann bis zu zwei Mal verlängert werden. Konkret bedeutet das, dass vermehrte Restriktionen bezüglich der Bewegungsfreiheit erlaubt sind. Bisher ist aber kein kompletter „lockdwon“ beschlossen. Neu ist, dass alle öffentlichen Veranstaltungen, inklusive religiösen, nicht mehr gestattet sind und „Vergnügungseinrichtungen“ schließen müssen oder sich einschränken. Zudem müssen sich alle Menschen, die kürzlich von einer Auslandsreise zurückkamen oder Kontakt zu einer Person, bei der COVID-19 nachgewiesen wurde, in häuslicher Quarantäne aufhalten.

Die Opposition befürchtet, dass die FRELIMO den Ausnahmezustand dazu ausnutzen könnte, die Freiheitsrechte der Bevölkerung extrem einzuschränken.

Schätzungen des britischen Imperial College zufolge könnte COVID-19 in Mosambik bis zu 65.000 Menschen töten, wenn keine Maßnahmen (wie die erfolgten) ergriffen würden.

Mehr Infos – auch Kritik und alternative Maßnahmen – unter: https://cipmoz.org/

https://www.dw.com/pt-002/covid-19-mo%C3%A7ambique-entra-em-estado-de-emerg%C3%AAncia/a-52977310

 

Rückkehrer*innen aus Südafrika

Nachdem der südafrikanische Präsident Ramaphosa am 26.03. im Kampf gegen COVID-19 eine nationale Ausgangssperre und damit verbunden die Schließung der Minen und anderer Produktionsbetriebe für die nächsten 21 Tage anordnete, wird in den nächsten Tagen eine große Rückreisewelle von bis zu 23.000 mosambikanischen Migrant*innen an der Grenze in Ressano Garcia erwartet. Da die Zahl der bestätigten COVID-19 Infizierten in Südafrika mit über 700 (Stand 26.03.) wesentlich höher als in Mosambik ist, besteht die Gefahr, dass sich auch vermehrt Personen, die sich bereits in Südafrika mit dem Corona Virus infiziert haben, unter den Rückkehrer*innen befinden. An der Grenze soll deshalb das Personal des Gesundheitsministeriums verstärkt werden, das Einreisende auf Fieber untersucht.

Quelle: https://cartamz.com/index.php/sociedade/item/4774-covid-19-mais-de-23-mil-cidadaos-regressam-da-vizinha-africa-do-sulcarta.mz