Forstplantagen in Mosambik

Studie „A Landgrab for Pulp“

Die neue Studie „A Landgrab for Pulp/ Usurpação de Terra para Cellulose“ von EPN, ADECRU, Quercus, ARA und dem KKM, dokumentiert und kritisiert die großflächige Landnahme für Eukalyptusplantagen für ein geplantes Zellstoffwerk in Mosambik. Diese Anlage mit einer Produktionskapazität von 1.500.000 Tonnen/Jahr wird die globale Zellstoffproduktion des portugiesischen Konzerns Portucel einem der größten Zellstoff- und Papierproduzenten in Europa verdoppeln. Zellstoffproduktion für den Weltmarkt gefährdet massiv die Nahrungssouveränität der Menschen vor Ort, aber auch die besonders artenreichen, verbliebenen Miombo Wälder und den Wasserhaushalt in der Region.

 

Studie portugiesich: http://www.environmentalpaper.eu/wp-content/uploads/2017/11/171117-Discussion-Document-Portucel-Report-2017-Portuguese.pdf

Studie englisch: http://www.environmentalpaper.eu/wp-content/uploads/2017/11/171117-Discussion-Document-Portucel-Report-2017-English.pdf

 

 

Studie „Auf dem Holzweg?!“Download der Studie

Da die weltweite Nachfrage nach Holz für Papier, andere Zelluloseprodukte und in zunehmendem Maße auch zur Energiegewinnung ständig zunimmt, steigt die Fläche der Forst-Monokulturen global rasant an. So auch in Mosambik. In Zentral- und Nordmosambik wird von verschiedenen InverstorInnen bereits mehr als eine Million Hektar Land beansprucht. Bei den Flächen handelt es sich größtenteils um traditionell genutztes Farmland, aber auch um noch bestehende Naturwälder.

Die Studie beschäftigt sich mit Megaprojekten in Mosambik im Bereich der Forstwirtschaft. Sie beleuchtet die Struktur, die Finanzierung sowie die realisierten und geplanten Aktivitäten der beteiligten Firmen. Außerdem werden die bisher bekannt gewordenen Auswirkungen auf die lokale Bevölkerung (Arbeitsplätze, Infrastruktur, Landraub, Umweltschäden) beschrieben.

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Download zusammenfassender Artikel (Mosambik Rundbrief Nr. 91)