Agrartreibstoffe – Volle Tanks und leere Teller

Chancen und Risken für die Produktion und Nutzung von nachwachsenden Energierohstoffen in Nord und Süd am Beispiel Mosambik

Für die einen ist der Anbau von Mais, Zuckerrohr und Jatropha die Lösung der Energie- und Klimakrise, für die anderen eine Bedrohung ihrer Ernährungssicherheit und die Zerstörung der Umwelt. Die oftmals sehr polemisch geführte Debatte über Bioenergien scheint nur Extreme zu kennen.

Birgt der Agrartreibstoffboom der letzten Jahre nur Risiken für die Menschen in den Ländern des Südens? Oder können die Agrartreibstoffe auch zur Energiesicherheit und Armutsbekämpfung beitragen?

Diese Fragen werden in dem Kooperationsprojekt von KKM und ARA (Arbeitsgemeinschaft Regenwald und Artenschutz e.V.) diskutiert und analysiert. Dabei werden Aspekte von Umwelt und Entwicklung stärker zusammen gedacht und die Verbindungen beispielhaft dargestellt.

Im Rahmen des Projektes veranstalten wir Workshops und Seminare mit Schüler_inen und Multiplikator_innen aus der umwelt- und entwicklungspolitischen sowie schulischen und kirchlichen Bildungsarbeit und erarbeiten handlungsorientierte Materialien. Damit wollen wir das Thema in eine breitere Öffentlichkeit tragen und möglichst viele Menschen dafür sensibilisieren, dass unser Konsum hier einen großen Einfluss auf die Entwicklungen in den Ländern des Südens hat. Mit unseren Materialien regen wir einen Perspektivenwandel, zur Empathie und zur kritischen Reflektion und Stellungsnahme an.

 

Es wurden folgende Veranstaltungen durchgeführt bzw. Publikationen veröffentlicht:

Schulpartnerschaftswerkstatt „Der Hunger fährt mit bei Agrosprit“

Entwicklungspolitisches Seminar „Zwischen Tank und Teller – Chancen und Risiken von Energiepflanzen in Mosambik“ (Linkliste)

Dossier Agrartreibstoffe im Mosambik Rundbrief Nr. 79

Unterrichtsmaterialien zu Agrartreibstoffen (8.-12.Klasse)

 

Gefördert von der Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen

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