Mosambik Rundbrief 107

Ein Bagger am Strand von Inhambane, im Hinntergrund stehen Palmen
Digitale Ausgabe: kostenlos herunterladen

Kosten für die Printausgabe:
6 € plus Versandkosten

Zwischen Fluch und Segen

Ressourcengrechtigkeit – ein Thema, das uns alle beschäftigt, ob in Deutschland oder Mosambik. Ist der Ressourcenreichtum Mosambiks ein Fluch oder ein Segen für das Land? Wer profitiert wirklich? Um diesen Fragen nachzugehen haben wir nicht nur nach Cabo Delgado geschaut, sondern auch nach Tete und Inhambane. Rainer Tump schreibt über den Kohleabbau in der Stadt und Zito Covane gibt einen Einblick über den Abbau von schweren Sanden am Palmenstrand.

Das Herbstseminar 2023 war von der Situation in Cabo Delgado geprägt. Unser Gastreferent João Feijó vom Observatório do Meio Rural (OMR) sprach anschaulich über den Konflikt und dessen Verbindungen zum Erdgas. Julia Oelkers fasst diese Erkenntnisse und das Seminar in einem Artikel zusammen.

Petra Aschoff berichtet in „Cantate“ von einem Konzert und dem dahintersteckendem Projekt, das sie auf ihrer Reise kennenlernen durfte. Stélio Guibunda hat sich mit der Tänzerin Katía getroffen und mit ihr über die Macht von Tanz geredet. Dies könnt ihr in „Der Tanz kommuniziert – er kann unterrichten“ nachlesen.

Über das Ressourcenthema hinaus betrachtet dieser Rundbrief aktuelle Geschehnisse in Mosambik: Mit Besorgnis haben wir die neuen Einschränkungen im zivilen
Raum wahrgenommen. Diese beschreibt Paula Monjane in ihrem Artikel „Verfassung der Republik“. Die Mosambikaner*innen gehen auf die Straße und kämpfen für ihre Demokratie. Die Kommunalwahlen beschreibt Stélio Guibunda unter der Überschrift „Ende der Demokratie?“. Zudem gibt es ein Update zum Konflikt in Cabo Delgado von Petra Aschoff.

Wir wünschen viel Spaß bei der Lektüre

Über das Titelbild

Das Foto auf dem Titel der Ausgabe 107 stammt von dem mosambikanischen Fotografen Júlio Marcos. Das Motiv zeigt den Abbau von Schwermineralsanden in der Provinz Inhambane.