Filhas da Liberdade
Filmabend am 22. April um 19 Uhr in der Süsterkirche Bielefeld
Fünfzig Jahre nach der Unabhängigkeit Mosambiks fragen vier Frauen: Was bedeutet Freiheit heute? Inyalambi, Achia, Wonder und Emily stammen aus unterschiedlichen Generationen und Milieus – von einem Frauenhaus in einer ländlichen Gegend über städtischen Aktivismus bis hin zur Afro-Diaspora. Im Kurzfilm teilen die Protagonistinnen ihre Perspektiven auf koloniales Erbe, patriarchale Gewalt und den anhaltenden Kampf um Selbstbestimmung.
„Filhas da Liberdade“ verbindet persönliche Erzählungen mit kollektiver Geschichte. Der Film erinnert an matriarchale Strukturen, die durch den Kolonialismus unterdrückt wurden, sowie an die Wiederaneignung von Ritualen, das Teilen von Wut und das Schenken von Mut.
Die vier Frauen machen deutlich, dass Unabhängigkeit kein statischer Eintrag im Geschichtsbuch ist, sondern ein andauernder Kampf und eine gemeinsame Praxis. Oder, wie Inyalambi sagen würde: „Wie kann ich frei sein, wenn die anderen es nicht sind?“
Am 22. April um 19 Uhr findet ein Filmscreening in der Süsterkirche in Bielefeld statt. Im Anschluss an den Film gibt es die Möglichkeit mit dem Filmemacher David-Simon Groß und Inyalambi Atikuliro Amumba, einer der Protagonistinnen des Films, zu diskutieren. Der Eintritt ist kostenlos, aber wir freuen uns über eine kleine Spende.
Datum: 22. April 2026
Zeit: 19:00 Uhr
Ort: Süsterkirche in Bielefeld
Sprachen: Deutsch & Portugiesisch
Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Hausgruppe Südliches Afrika des Welthaus Bielefeld e. V. und dem KoordinierungsKreis Mosambik e. V. statt.
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Regisseur, Kameramann, Cutter: David-Simon Groß
Produktion: PEGA FOGO COLLECTIVE
Idee und Konzept: Lisa Bednarz, Jeannette Nguyen, David-Simon Groß
Dramaturgische Leitung: Brenda Akele Jorde